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FRAP

Wir unterstützen und bestärken Fachkräfte im Kontext Vollzug und Straffälligenhilfe, Radikalisierungen frühzeitig zu erkennen und präventiv zu begegnen. In den Blick nehmen wir die Phänomene des Rechtsextremismus sowie des religiös begründeten Extremismus 
(z.B. Islamismus und gewaltförmiger Salafismus).

BMBFSFJ
FRaP

 

 

FACHZENTRUM RADIKALISIERUNGSPRÄVENTION IN VOLLZUG UND STRAFFÄLLIGENHILFE SACHSEN-ANHALT 

Das Fachzentrum unterstützt Fachkräfte in Vollzug & Straffälligenhilfe dabei, Radikalisierungen möglichst frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. In den Blick genommen werden dabei Phänomene des Rechtsextremismus und abwertenden Verhaltens (gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit) sowie Phänomene des religiös begründeten Extremismus, z.B. Islamismus, gewaltförmiger Salafismus und ethno-religiöse Konflikte.

Die Angebote des Fachzentrums richten sich an Fachkräfte der freien Straffälligenhilfe und des Sozialen Dienstes der Justiz, an Mitarbeiter*innen der Vollzugsanstalten im Land Sachsen-Anhalt sowie an Fachkräfte an der Schnittstelle Strafvollzug und Sozialraum.

 

FRAP - FACHSTELLE FREIE STRAFFÄLLIGENHILFE
LKR e. V.
Keplerstraße 5
39104 Magdeburg

E-Mail: 
Tel.: 0391 / 541 45 88

 

 

Folgende Angebote können über FRAP kostenfrei in Anspruch genommen werden:

 

• Fortbildung zu Radikalisierung und Radikalisierungsprävention entsprechend Ihrer thematischen Bedarfe

• Inhouse- Schulungen für Teams innerhalb eines Trägers, einer Institution nach Ihren thematischen Wünschen

• Fallbezogene Beratung

• Begleitung bei der Entwicklung und Durchführung von Angeboten zur Radikalisierungsprävention

• Entwicklung und Durchführung von präventiven, lebensweltbezogenen Angeboten inner- und außerhalb des Vollzuges (soziale Gruppenarbeit)

 

Netzwerkprojekt

Auch außerhalb des Vollzuges in Sachsen-Anhalt werden in Netzwerkprojekten mit Fachkräften der Straffälligenhilfe und anderen Akteur*innen Angebote für straffällig gewordene oder von Strafe bedrohte Menschen initiiert und begleitet, die sich mit menschenfeindlichen Einstellungen und Ideologien der Ungleichwertigkeit auseinandersetzen. Auf diesem Weg wird es möglich, an im Vollzug angestoßene Entwicklungen der Distanzierung anzuknüpfen und/ oder Radikalisierungsprozessen bereits vor der Inhaftierung präventiv zu begegnen. Schon während der Entlassungsvorbereitung kann eine Vermittlung in diese Formate angestoßen werden.

 

 

Fachstellen im Fachzentrum  

FRaP ist ein Verbundprojekt in Trägerschaft von Miteinander e.V. und gliedert sich in drei Fachbereiche:

 

Fachstelle Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei Miteinander e.V. mit langjährigen Erfahrungen im Themenbereich Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention in und außerhalb des Strafvollzuges

   

Miteinander e.V. 

Fachstelle Rechtsextremismus und GMF

E-Mail:

Tel.: 03 45 / 22 66 450

 

Fachstelle Freie Straffälligenhilfe beim Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung Sachsen-Anhalt e.V., dem Dachverband und Fachträger der freien Straffälligenhilfe in Sachsen-Anhalt

 

Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung Sachsen-Anhalt e.V.

Fachstelle Freie Straffälligenhilfe

E-Mail:

Tel.: 03 91 / 54 14 588

   

Fachstelle religiös begründeter Extremismus bei der Halleschen Jugendwerkstatt gGmbH als Ansprechpartner für phänomenspezifische Bedarfe der Fachkräfte im Bereich der Justiz und der Straffälligenhilfe

 

Hallesche Jugendwerkstatt gGmbH

Fachstelle religiös begründeter Extremismus

E-Mail:

Tel.: 03 91 / 59 75 91 66

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.frap-lsa.de

 

 

FRaP wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt

 

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.