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Entstehung

„Das Schlimmste an der Inhaftierung war die Entlassung“

(Haftentlassener Ronald S.; 2015)

 

Mit der Entlassung aus dem Strafvollzug gehen viele Problemlagen einher, die Suche nach einem geeigneten Wohnraum und die Wiederaufnahme einer Arbeit sind dabei zwei sehr zentrale Herausforderungen. Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft spielt dabei eine ebenfalls große Rolle, um zukünftig ein straffreies Leben in sozialer Verantwortung führen zu können.


Um die staatlichen Behörden zu entlasten, gründeten sich Vereine, die genau diese Problemlagen erkannten und Hilfestellung sowie Unterstützung für entlassene Straffällige bieten wollten. Allein in Sachsen-Anhalt gibt es in unserer Struktur 13 Vereine und Organisationen, die im Bereich der freien Straffälligenhilfe arbeiten.


Da verschiedene Vereine und Organisationen der freien Straffälligenhilfe nebeneinander, teilweise mit gleicher Ausrichtung und ähnlichen Angeboten existieren und unabhängig voneinander arbeiten, kamen Fragen auf, wie bspw. eine fehlende Vernetzung und eine übergreifende Struktur geschaffen werden kann.


Zur Bündelung und zur gemeinsamen Ausrichtung der einzelnen Angebote und Träger der freien Straffälligenhilfe entstanden bzw. entstehen in einer Vielzahl von Bundesländern Landesverbände, die diese Aufgabe übernehmen.   

 

In Sachsen-Anhalt erkannten die beteiligten Akteure der Straffälligenhilfe die Wichtigkeit einer einheitlichen Struktur, die landesweit und bedarfsgerecht auszugestalten sei, um fachgerecht arbeiten zu können und um der Klientel im gesamten Bundesland gerecht zu werden.

 

1990 gründeten Mitglieder des ökumenischen Haftarbeitskreises, die neu gewählten Leiter der Justizvollzugsanstalten und engagierte BürgerInnen aus allen sozialen Bereichen Sachsen-Anhalts den Landesverband für Straffälligen- und Bewährungshilfe Sachsen-Anhalt e.V.

 

Im Jahr 2015 erfolgte eine Namensänderung zum „Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung Sachsen-Anhalt e.V.“.

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Erreichen können sie uns:
 

Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung Sachsen-Anhalt e.V.

 

Keplerstraße 9/9a
39104 Magdeburg

Öffnungszeiten:

 

Ansprechpartnerin: Frau Schnabel
Montag bis Donnerstag: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 15.00 Uhr
Freitag: nach (telefonischer) Vereinbarung